Morbus Stargardt

Kleine, runde Flecken

Das Morbus Stargardt tritt im Frühstadium mit Veränderungen des Pigmentepithels der Netzhaut in Form von runden oder fischförmige Flecken im Gesichtsfeld auf.

In fortgeschrittenen Stadien können die Makulaläsionen mit einer zentralen, areolären Aderhautdystrophie einhergehen, was zu einer reduzierten zentralen Sehschärfe führt.

Was ist Morbus Stargardt?

Das Morbus Stargardt, auch bekannt als Stargardt’sche Makuladystrophie oder juvenile Makuladegeneration, ist die häufigste Form der erblichen Makuladystrophie und ist durch eine Dysfunktion der Netzhautzellen gekennzeichnet, mit darauffolgender verminderter Sehschärfe.

Das Morbus Stargardt zeigt sich in der Regel innerhalb der ersten zwanzig Lebensjahre mit Symptomen einer offensichtlichen Sehstörung, wie z.B. Verlust der zentralen Sehschärfe durch skotomatische Flecken, eine ungewöhnliche Schwierigkeit in der Farbwahrnehmung (Dyschromatopsie) und eine schwere Lichtunverträglichkeit (Photophobie). Die Symptome können sich im Alltag bemerkbar machen:

  • Während des Lernens kann es vorkommen, dass man Schwierigkeiten beim Lesen hat, dass ganze Zeilen oder Wörter des Textes nicht wahrgenommen werden;
  • Im Unterricht kann es vielleicht schwer fallen, die Tafel zu fokussieren oder Verzerrungen der Sicht zu erkennen;
  • In offenen oder hell beleuchteten Umgebungen kann man starke Augenschmerzen und ein Gefühl der Blendung in den Augen verspüren;
  • Beim Gehen auf der Straße oder in der Natur kann man Störungen in der Farbwahrnehmung (Dyschromatopsie) feststellen.

In der Anfangsphase treten Störungen wie graue oder trübe Flecken in der Mitte des Gesichtsfeldes auf, die allmählich zu schwarzen Flecken (Skotomen) degenerieren, die das Sehvermögen stark einschränken.

Die Stargardtsche Krankheit ist eine Erbkrankheit, die hauptsächlich in autosomal-rezessiver Form übertragen wird (beide Eltern sind gesunde Träger), mit selteneren Fällen von autosomal-dominanter Übertragung (nur ein Elternteil hat den Gendefekt).

Es wird geschätzt, dass die Inzidenz des Morbus Stargardt bei einer von 8.000 bis 10.000 Personen liegt und in der Regel vor dem Alter von 20 Jahren auftritt.

Gegenwärtig werden Behandlungsmethoden getestet, die das Fortschreiten des Morbus Stargardt verlangsamen oder aufhalten können, aber es gibt keine spezifischen Behandlungen für diese Krankheit.

Für Menschen mit Morbus Stargardt wird der Einsatz von Sehhilfen und Rehabilitationstechniken empfohlen.

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